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einfachBLAU Pressespiegel

Hier finden Sie eine Auswahl von Berichten über einfachBLAU in der Presse. Journalisten, die Pressetexte oder weitere Informationen über die Künstler wünschen, wenden sich bitte an:

Günter Wagner
Tel. 0 22 32 - 92 53 83
E-Mail: einfachblau@netcologne.de


Die Seele als Spiegel des Menschen

Werke von Rudolf Polixa im Internet

Brühl (kas). In seiner virtuellen Galerie stellt Günter Wagner aus Brühl zur Zeit die Werke des Pulheimer Künstlers Rudolf Polixa aus. Unter der Adresse www.einfachblau.de sind die Bilder zu besichtigen.
Rudolf Polixa ist mit seinen Bildern schon weit über die Grenzen des Erftkreises bekannt.

Selbst in Belgien, Frankreich und Spanien war er an Ausstellungen beteiligt. Jetzt sind einige seiner Aquarelle und Zeichnungen sogar weltweit zu bestaunen. Die virtuelle Galerie einfachBLAU, die man ausschließlich im Internet besuchen kann, zeigt unter anderem ganz neue Arbeiten Polixas in der aktuellen Ausstellung.
"Polixa hat ein unglaubliches Gespür für Menschen und ihre psychische Situation und er ist in der Lage, dies in seinen Arbeiten zum Ausdruck zu bringen", beschreibt Günter Wagner die Arbeiten. Auch die Besucher können ihre Meinung zu den Werken im Netz äußern. Dafür wurde jetzt ein Gästebuch eingerichtet, in das man online seine Gedanken und Ideen eintragen kann.
"Optimal wäre es, wenn so eine richtige Diskussion zwischen den Besuchern zustande käme", wünscht sich Wagner.
Die ausgestellten Arbeiten sind kleine Formate bis zur Briefpapier Größe. Die Portraits in Aquarelltechnik sind sehr expressionistisch angelegt. Schwarze Pinselstriche skizzieren die Umrisse; mit farbigen Flächen werden Akzente gesetzt. Der Malgrund ist meistens farbig und ersetzt die Ausgestaltung des Hintergrundes.
Wie automatisch erstellt erscheinen die Tuschearbeiten in Federmanier. Titel wie "Seele muss raus" und "Wanderer, schwer beladen" laden die Betrachter dazu ein, die "Seelenlandschaften als Gemaltes ohne Schein zu erkunden", beschreibt Polixa.

Der Künstler selbst zeigte sich begeistert von der Ausstellung: "Es ist das erste Mal", freut Polixa sich, "dass ich meine Bilder im Internet präsentieren kann. Mir gefällt die Wiedergabe besonders der Tuschezeichnungen ausgezeichnet.
Schön, dass über dieses Medium viele Menschen meine Arbeiten sehen können."

Unter der Adresse www.einfachblau.de kann der kunstinteressierte Surfer die Bilder betrachten und auch noch aktuelle Termine und Neuigkeiten aus der Kunstszene im Rheinland.
Brühler Schlossbote vom 7. März 2001




Einfach BLAU: Kunst kommt per Mausklick

Von Hanna Styrie

Brühl. Einen Ausstellungsbesuch machen und dabei bequem im heimischen Sessel sitzenbleiben - das Internet macht's möglich. Jetzt ist eine neue Homepage hinzugekommen, die vor allem für Kunstliebhaber im Erftkreis von Interesse ist: die Adresse www.einfachBLAU.de ist der Schlüssel zu einer virtuellen Galerie in der man vornehmlich Künstler aus dem heimischen Raum antrifft. Günter Wagner, der nach dem Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft eine Ausbildung zum Multimedia-Applikationsentwickler bei einem großen Computerunternehmen durchlief, ist der Initiator der Internet-Galerie, die inzwischen konkrete Formen angenommen hat.

Internet-Seite attraktiv aufbereitet

In regelmäßigen Abständen präsentiert der Kunstliebhaber, der im Hauptberuf als online-Redakteur bei einer internationalen Immobilienbörse tätig ist, auf einer Internet-Seite Künstler und Künstlerinnen aus dem Erftkreis, deren Arbeiten ihm besonders am Herzen liegen.
"Kunst gehört zum Leben", meint der 42-Jährige, der einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Freizeit für eine attraktive Aufbereitung und Aktualisierung der Internet-Seiten verwendet. Wagner verfügt über einen Computer mit hoher Rechnergeschwindigkeit und einen Scanner, mit dem er Abbildungen von den Werken der jeweiligen Künstler einliest.
Als es darum ging, eine Internet-Adresse anzumelden, riet die Lebensgefährtin: "Nimm doch einfach Blau." Das ist nicht nur die Lieblingsfarbe der beiden, auch in der Kunstgeschichte hat die Farbe Blau schließlich einen festen Stellenwert. Die erste Ausstellung war außerdem dem jungen Brühler Detlev Callies gewidmet, der unter dem Titel "Oxydation in Blau" kurz zuvor seine Werke in der Rathaus-Galerie gezeigt hatte. Es gehört zu Wagners Konzept, dass er vor allem der ortsansässigen Kunstszene ein Forum bieten will.
Dabei legt der Hobby-Galerist, der gelegentlich in seinen privaten Räumlichkeiten Ausstellungen veranstaltet und über viele Kontakte verfügt, Wert auf eine möglichst große künstlerische Bandbreite. Die Präsentation ist für die Künstler kostenlos. Ein Archiv gibt Auskunft über vorangegangene Ausstellungen; ein Terminkalender verzeichnet zahlreiche Hinweise auf interessante Kunstereignisse. Die "Tipps und Links zur Kunst" bieten einen komfortablen Überblick über Ausstellungen und Galerien in der Region, mit denen sich Kunstfreunde auf dem Laufenden halten können.
Einen online-Shop für Kunst aufzubauen, ist allerdings nicht Wagners Absicht. Der Internet-Galerist sieht sich als Mittler zwischen Künstler und Käufer und verfolgt selbst keine geschäftlichen Interessen.

Vier Ausstellungen bereits im Netz

Denkbar sei hingegen die "Vermietung" von Werbeflächen im Internet an artverwandte Unternehmen; diese Einnahmen könnten dann wieder den Künstlern zugute kommen. Mit Ulrike Hagenkort präsentiert Günter Wagner bereits die vierte Ausstellung unter www.einfachBlau.de. Hagenkort verarbeitet Frauenbilder aus Literatur, Kunstgeschichte, Mythologie und Werbung in ihren Werken, die in unterschiedlichen Techniken entstehen.
Den realen Ausstellungsbesuch kann und will der Blick ins Internet allerdings nicht ersetzen. "Kunst muss man live erleben" ist Günther Wagner nach wie vor fest überzeugt. Er hat vor allem Spaß daran, "Sachen anzukurbeln" und freut sich auf neue Kontakte mit Kunstschaffenden.
Unter der Internet-Adresse findet man einen Bewerbungsbogen, mit dem man sich für eine Präsentation anmelden kann; außerdem ist eine Kontaktaufnahme per e-Mail unter g.wagner@netcologne.de möglich.
Aus Kölnische Rundschau vom 26. Januar 2001.